Mit ‘tauchen’ getaggte Artikel

eine kaufmann

Freitag, 13. März 2009

kaufmann_small_02 steffen kaufmann, ein freund und tauchkollege aus meinem tauchverein hstsg (hochschul-tauchsportgruppe hamburg) hat mir neulich zwei seiner lampen gezeigt, die er zusammen mit seinem vater baut und vertreibt.

nun hat er sich eine website aufgebaut um nicht nur diese, sondern auch led-fahrradlampen und zubehör zum unterwasserfilmen und fotografieren zu vertreiben aber stöbert doch mal selbst: dive-lights.de.

also steffen auch wenn’s joomla! ist ;-) (ich weiß, ich weiß ich sagte ich hab’ zeitnah kein “loch”): ist gut geworden das! vielleicht die verschiedenen naviebenen etwas weniger untereinander einrücken. update: einrückung ist nun geringer.

aloha gina

t3dive gefilmt?

Freitag, 06. März 2009

tauchfilm die planung des t3dive ;-) ist nahezu abgeschlossen – wir rechnen mit ca. 40 interessenten für’s schnuppertauchen an der t3dd09. aber eigentlich will ich euch was ganz anderes erzählen:

neulich habe ich beim tauchen in hemmoor janina milberg kennengelernt. sie hat sich spontan beim “erstkontakt” ;-) bereiterklärt beim schnuppertauchen mit dabei zu sein und die ganze aktion unterwasser zu filmen – ist das nicht der wahnsinn? sie studiert in bielefeld und macht sowas nicht nur im rahmen ihres studiums, sondern hat zusammen mit ein paar leuten einen kleinen trailer für den apnoe bereich des vdst gedreht. der film wird z.b. in apnoe seminaren dazu genutzt die teilnehmer gleich zu beginn in die richtige stimmung eintauchen zu lassen und ist beim tgr bielefeld zu finden.

schaut euch den trailer mal an, der ist sehr cool! er zeigt die leichtigkeit und den spaß am erkunden der unterwasserwelt mit angehaltenem atem. drehort war der see im berg in messinghausen, dort ist die sicht und die farbe des wassers optimal für unterwasser filmaufnahmen.

an dieser stelle auf jeden fall 1000 dank an janina!!! mal schauen was kasper daraus in seinen t3dd09 podcast zaubern kann…

aloha gina

t3dive

Mittwoch, 18. Februar 2009

gina-taucht jaja ich weiß – der titel ist etwas übertrieben ;-) aber es geht, wie der titel vermuten lässt, ums tauchen in kombination mit typo3…

ok?!?…. und nun bitte etwas genauer…

dazu muss ich natürlich etwas ausholen – leider ;-) – aaaalso:
neulich saß ich mit maren isigkeit zum mittagessen und klönschnack zusammen und wir sabbelte von diesem und jenem u.a. von der t3dd09 in elmshorn. maren kommt aus elmshorn und ist im dort ansässigen tauchverein schlickteufel verwurzelt.

wer letztes jahr an der t3dd08 teilgenommen hat, wurde am samstag abend nach dem social-event-grillen in den badepark elmshorn entführt, der direkt neben der konferenz-location liegt. ich konnte es also auch schon letztes jahr nicht lassen meinen persönlichen hang zum wasser den wehrlosen konferenzteilnehmern aufzuoktroyieren. nicht alle teilnehmer ließen sich das gefallen ;-) – aber ich würde schätzen es war fast die hälfte.

so sah man mit schwimmnudeln unterfütterte nerds durch das warme thermenbecken treiben, andere ließen sich gemeinsam im whirlpool durchblubbern, kasper drehte seine podcasts auf dem 3-meter-brett und endlos lange nerd-ketten malträtierten die riesenrutsche. einige ließen sich vom bademeister das seepferdchen-schwimmabzeichen nach bestandener prüfung verleihen, ich erinnere mich auch vage an die verleihung eines bronze-schwimmabzeichens – es war auf jeden fall ein riesengaudi.

als ich maren nun von der t3dd erzählte kam sie spontan auf die idee am diesjährigen social event ein schnuppertauchen anzubieten – was für eine idee! was für eine kombination! die t3dive ward somit geboren :-)
der elmshorner tauchverein schlickteufel nutzt den badepark elmshorn zu trainigszwecken, das equipment und die taucher sind somit direkt vor ort. maren übernahm den kontakt zum tauchverein und ich konnte es nun so organisieren, dass das schnuppertauchen durch sponsorengelder abgedeckt wird. so bekommt der tauchverein für die benutzung des equipments und die taucher für ihren zeitaufwand am samstag abend eine kleine entschädigung.

seit heute ist der deal im kasten und ich bin soooooo gespannt! nun brauche ich nur noch ein ungefähre vorstellung, wie viele leute daran interesse hätten, dazu habe ich auf der t3dd mailingliste gepostet.

aloha gina

halokline

Dienstag, 10. Februar 2009

halocline_18008_56197_56788 mit dem phänomen der halokline habe ich mich peripher vor jahren zum ersten mal auf grund meines vortrags in ozeanographie (mein nebenfach im studium) beschäftigt – mein vortrag handelte von internen wellen.

dazu hatte ich wellentanks (mit flüssigkeiten gefüllte quader aus plexiglas) vom ozeanographischen labor ausgeliehen. die flüssigkeiten darin waren unterschiedlicher dichte und farbe und “schwammen” somit aufeinander. damit war eine scharfe grenzschicht zu erkennen. man konnte den tank an einer seite anheben und so wellen an der grenzschicht erzeugen – das sieht auf jeden fall cool aus, meinen zuhöreren würde so nicht langweilig ;-)

ich habe leider im netz keinen wellentank in aktion gefunden, dafür aber einen coolen effekt beim schmelzen von eis an einer wasser-öl grenzschicht

nun aber zur halokline… eine halokline ist die übergangszone zwischen wasserschichten unterschiedlichen salzgehalts. süß- und salzwasserschichten haben eine unterschiedliche dichte und mischen sich kaum, die weniger salzhaltigen schichten “schwimmen” auf den salzhaltigeren auf. dadurch entsteht die halokline oder salzgehaltssprungschicht. da es im gegensatz zum wellentank keinen farbunterschied zwischen den beiden flüssigkeiten gibt, erkennt man die grenzschicht wenn sie scharf ausgebildet ist nur an den effekten z.b. der brechung und reflexion.
wenn man mitten drin ist erkennt man sie daran, das man durch die “schlieren” alles verschwommen sieht. eine halokline kann dann recht scharf ausbildet sein, wenn es wenig turbulenz gibt, also z.b. in höhlen. das ist unglaublich beeindruckend, aber seht selbst (länge 4:24 – halokline bei ca. 2:40)

hier gibt’s übrigends den link zum ersten teil dieses videos.

an einer solchen halokline kann sich genauso eine welle ausbilden, wie an jeder anderen grenzschicht z.b. wie auch an der wasseroberfläche also der grenzschicht zwischen wasser und luft. ein kurioser effekt einer haloklinen internen welle ist das totwasser. so kann ein fahrendes schiff an der haloklinen grenzfläche wellen erzeugen, die die fahrt abbremsen, ohne das die ursache an der oberfläche zu erkennen wäre. die energie die das schiff sozusagen in die vorausfahrt verwenden wollte wird von der internen welle “geschluckt”. diese film hier erklärt das recht gut:

das phänomen des totwassers wurde schon von tacitus so um 100 nach christus im 10ten kapitel der agricola beschrieben: Those waters, they say, are sluggish, and yield with difficulty to the oar, and are not even raised by the wind as other seas. tacitus lag aber mit seinem erklärungsversuch daneben: The reason, I suppose, is that lands and mountains, which are the cause and origin of storms, are here comparatively rare, and also that the vast depths of that unbroken expanse are more slowly set in motion.

was hat das denn nun mit mir zu tun? ich habe aber noch nie eine solche halokline “betaucht” und ich denke das wird doch langsam zeit, oder? ;-)

aloha gina

merhaba

Dienstag, 30. September 2008

lang hab’ ich nichts mehr von mir hören lassen – das sommerloch eben ;-) . nun – da bin ich wieder.

wie ich mir schon letztes jahr vorgenommen habe, war ich dieses jahr viel unter wasser. nun bin ich gerade aus kaş in der türkei zurück gekommen wo ich zum goldfisch gekrönt wurde – so nennt es rainer auf jeden fall ;-) was er damit meint? cmas gold taucher meint er damit…

ich will aber gar nicht vom tauchen erzählen, sondern von einem tagesausflug mit dem roller nach gömbe.

gömbe liegt im toros dağları zu deutsch dem taurus gebirge in der haupthochebene von kaş neben einem berg namens akdağ und bekam seine anerkennung zu christlichen zeiten als bischofszentrum (die kirchenruinen kann man dort noch besichtigen). es ist berühmt für die guten apfelsorten, sowie birnen und walnüsse.

also hochebene – da muss man ja nun erst mal rauf… dazu haben wir uns zwei roller gemietet und sind über den 1500 meter hoher pass gerollert. dort wurde es ganz schön kühl und wir waren froh, dass wir socken, pullis und lange hosen dabei hatten. keine ahnung wie kalt es dort war, aber der unterschied zu den 30° auf meeresniveau war deutlich zu spüren…

es ist eine wunderschöne strecke. nach und nach wird der kiefernwald von einem wunderschönen zedernwald abgelöst. bei mir roch es immer frisch nach nadelwald, rainer behauptet allerdings bei ihm hätte es überall nach mofa gerochen. keine ahnung… er war eigentlich nirgendwo anders als ich, denn immer wenn ich in den rückspiegel geschaut habe war er 100 meter hinter mir ;-)

doch nicht die zedern bestechen durch ihre beachtliche größe, sondern der wacholder, der dort wächst. ich dachte immer wacholder sei ein busch, aber dieser wacholder dort, z.b. auf dem zweiten foto von oben – rechts neben der zeder – hat wohl kaum etwas mit einem busch gemein.

kurz vor dem pass wird man dann von einem traumhaften blick auf den berg akdağ überrascht. für mich sah’ das zusammen mit den zedern irgendwie tibetanisch aus, obwohl es sich bei dieser zedernart um die libanonzeder und nicht um die himalayazeder handelt.

nach dem man den pass überwunden hat, darf man sich ein stück aufs runtersausen freuen bis der stausee von gömbe, der çayboğazı baraji erreicht ist. dort kommt man über die staumauer direkt in das kleine städtchen, dass durch und durch mit pappeln bewachsen ist.

und dann? naja – alles wieder zurückrollern und von 1500 auf 0  meter runtersausen. das ist auf jeden fall einen ausflug wert!

aloha gina

ist der summer da?

Samstag, 19. Juli 2008

untersicht_web habe ich am mittwoch morgen telefonisch die dame vom tauchladen gefragt. beredetes schweigen drang durch den hörer zu mir und die fragezeichen rannen nur so an meinen handteil herab. nach einer scheinbar end- und ratlosen pause erlöste ich die nette dame am anderen ende der leitung: “na der summer von kallweit” (typo3). der scherz war natürlich geplant und vermutlich habe ich ihr damit ein highlight im trüben wetter des mittwochs beschert. sie konterte gelassen: “der sommer ist nicht da. ach aber den unterzieher den sie bestellt hatten können sie abholen.”

jawollja, nach der arbeit schnell schnell das tauchgerödel zusammengerafft und in den bus gestopft. dann ab zum tauchladen. nadaissaja der summer. sitzt, wackelt und hat luft, geburtstagsgutschein eingelöst. ab zum see.

da ist es wieder – das see problem.
hamburg liegt nicht sehr hoch und ist sehr flach, 6 meter über normalnull und die höchste erhebung ist mit 116,2 m ü. nn der hasselbrack in einem nordausläufer der harburger berge. auch noch die falsche seite der elbe…
ja und? ja eben! alles platt, auch so’n see… unten rum meine ich ;-)
der oortkatener see z.b. ist im schnitt 10 meter tief, also mehr so ein… sumpfloch ;-) früher gab’s dort wohl recht viel zu sehen und der tl**, bei dem ich neulich tauchsicherheit und rettung absolviert habe (ebenfalls im oortkatener see), sagte er wäre darin bisher 1200 mal tauchen gewesen. vermutlich kennen ihn dort die hechte seit generationen.

hmja, naja, sagen wir’s mal so: es ist ein katzensprung von zu hause und somit ist der oortkatener see prädestiniert für den after-work-dive oder eben für den summer-test :-) ebenfalls bestens geeignet ist er zum zwecke der orientierungsübungen wenn die sichweite wieder mal bei 2 metern liegt. ohne sicht sicher tauchen zu können ist auf jeden fall was wert.

lange rede kurzer sinn, der unterzieher tut was er soll und mein trocki stinkt nun nach sumpf. warum ich euch das erzähle? weil ich gerade eben nur um die ecke gehen  wollte, zum hartungstrassenfest (ebenfalls typo3) und trotz summer das wasser vom himmel fällt wie nichts gutes. eimerweise ist keineswegs untertrieben. so hatte ich mich eben kurzerhand entschlossen zum strassenfest zu tauchen aber… der trocki stinkt nach sumpf! und so sitze ich hier und schreibe vor mich hin ;-)

schönes wochenende und aloha
gina

malta kann ich nur empfehlen

Mittwoch, 04. Juni 2008

coral cave

Bild 1 von 4

juhu, ich bin wieder in norddeutschland angekommen!

was gibt’s zu erzählen? first of all: malta ist zum tauchen eine sehr gute wahl, aber das ist denke ich den meisten tauchern klar.
das octopus garden diving centre war auf jeden fall ebenfalls eine entscheidung, die vermutlich besser nicht hätte fallen können.

malta über wasser

malta ist eine stark besiedelte, wenn nicht gar zersiedelte insel, allerdings mit zum teil wunderschöner architektur, die nach maurischen einflüssen aussieht und deren holzerker ich aus den ehemals griechischen siedlungen in der türkei kenne.
ein besuch der hauptstadt valletta lohnt sich auf jeden fall. ebenfalls sehenswert ist die, auch stille stadt genannte, ehemalige hauptstadt mdina (hat mich irgendwie an venedig erinnert, weil auch eine art outdoor museum).

auf malta wird malti gesprochen, eine semitische sprache mit lateinischen buchstaben. diese aus einem arabische dialekt entstandene sprache ist aber gefüllt mit französischem und italienischem vokabular und auch die phonetik mutet italienisch an. da aber nahezu jede/r die zweite amtssprache englisch spricht (malta ist erst 1964 von großbritannien unabhängig geworden) gibt es für touristen praktisch keinen grund es zu lernen. ich fand es dennoch eine gute idee ein phrasenbuch zu kaufen, vieles kennt man, z.b. sind die zahlen nahezu identisch mit den arabischen. selbst wenn die malteser kein englisch sprechen würden wären sie bestimmt immer zur konversation mittels händen und füßen breit.

es gibt nahezu keinen platz auf der insel, den man nicht mit dem öffentlichen personennahverkehr erreichen kann. die busse sind alle weiß-gelb-orange und mit solchen schnörkeln versehen, die ich auch von arabischen und zentralafrikanischen bussen kenne. den fahrplan sollte man nicht zu ernst nehmen, aber die busse die mit ihrer nummer an der haltestelle vermerkt sind, fahren dort auch. nur die intervalle stimmen nicht mit dem plan überein, wenn aber ein bus kommen müsste wird er auch irgendwann kommen. die busfahrer sind zwischen tür und angel zu aussagen zu bewegen; da diese oft sehr knapp ausfallen mag es sein, dass sie nicht sehr hilfreich sind ;-)

malta hat kaum trinkwasser, soweit ich weiß besitzt es vier meerwasserentsalzungsanlagen. daher ist sparsamkeit bezüglich des wasserverbrauchs geboten und das wasser schmeckt unverkennbar nach osmoseanlage, eklig aber die haare sind nach dem duschen wunderbar weich.

die malteser sind freundlich, locker, tolerant und dennoch sehr katholisch. an jeder  zweiten hauswand ist eine kleine maria oder ein anderes religiöses motiv zu finden. schwangerschaftsabbruch ist strafbar und oben ohne baden verboten, dennoch wirkte das flair auf mich nicht unangenehm, was mich verwundert, denn meine ausgesprochen katholische erziehung hat viele wunde punkte bei mir hinterlassen.
man sagt es gäbe auf malta 365 katholische kirchen, ich habe auch wirklich vieieiele gesehen, die scheinbar aber kaum läuten, denn ich hatte kein problem bei offenem fenster am sonntag morgen auszuschlafen ;-)
historisch werden die 98% katholizismus damit begründet, dass der apostel paulus im jahr 60 n. chr. an der kleinen felseninsel selmunetta schiffbruch erlitten haben soll.

malta unter wasser

das wasser hatte 18-20 °C, konnte also mit meinem biopren ;-) und einem 7mm anzug ohne eisweste aber mit haube und handschuhen betaucht werden. für empfindlichere oder schlankere naturen eher mit eisweste oder gar trocki.
die basis des octopus garden diving centres liegt direkt im hafen in st. paul’s bay und ist sehr gut organisiert und ausgerüstet. in der ersten woche haben wir meist bootstauchgänge, in der zweiten woche eher landtauchgänge unternommen. zu wasser waren wir mit einem kleinen boot oder einem größeren landestypischen bunten luzzu unterwegs, welches die zwei augen des osiris vorne an den bug gemalt hatte. die kapitäne war ebenfalls sehr nett, der eine etwas gesprächiger als der andere aber immer saß vor dem reinspringen eine hand unmerkbar an der flasche oder ein fuß hilfreich an der flosse. auch nach dem auftauchen wurde ideale hilfe geboten – lustige geschichten haben sie auch erzählt ;-)

die wetterlage hat neben den zahlreichen steilwänden und canyons das betauchen der comino caves, der alex cave, der coral cave, der höhlen in der anchor bay (bei popeye village), des blue hole, des rozi wracks, der imperial eagle, der P29 boltenhagen und der um el faroud erlaubt.
am besten haben mir die coral cave, die höhlen in der anchor bay, die imperial eagle und die um el faroud gefallen.

zu udo, uwe und stefan von der tauchbasis ist zu sagen: jungs, ihr seid einfach klasse! trotz teils ungünstiger windlage haben die drei immer versucht tauchplätze anzulaufen, die ich noch nicht kannte. so viele beeindruckende höhlen und wracks in so kurzer zeit habe ich nicht für möglich gehalten. die atmosphäre war trotz der brillanten zeitplanung immer stressfrei und entspannt.

malta ist ein sehr schönes tauchgebiet, die tagesausflüge zu den benachbarten inseln gozo und comino haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. zu sehen gibt es nebst den höhlen und der wracks conger aale, bärenkrebse, barrakudas, seeanemonen, korallen, garnelen, seespinnen, langusten, oktopusse, zeus faber (!), sepien, kalamare, seezungen, diverse große und kleine drachenköpfe, die übliche mittelmeerfauna und -flora aber auch mir bisher unbekanntes wie z.b.  filigranwürmer (filograna implexa) – es war also nie durchschnittlich.

wir sind mir air malta geflogen, was zwar gut und günstig ist, aber anstatt der gewohnten 30 kg zusätzlichem tauchgepäck nur 15 kg zulässt, das kann bei meinem halcyon jacket mit integriertem blei etwas aufwändig werden. wenn nicht direkt über air malta, sondern über tui und konsorten gebucht wird, scheint das wohl laxer gehandhabt zu werden.

mein fazit: fahrt da hin, denn auch ich komme auf jeden fall wieder!

aloha gina

gut blubb

Samstag, 17. Mai 2008

malta morgen isses soweit – ab in den süden!
mein tauchequipment ist gepackt das wetter hier wird schlechter, da lohnt es sich doch alle sieben sachen zu packen und zu verschwinden ;-)

dieses mal geht es nach malta, genauer gesagt nach st. paul’s bay ins octopus garden diving centre. eingestimmt habe ich mich zum einen mit einer kurzgeschichte über malta von max goldt: dem elend probesitzen, aus seinem kurzgeschichtenbuch qq und zum anderen natürlich mit infos zu tauchplätzen um malta, gozo und comino. auch auf taucher.net habe ich etwas in den threads dort gestöbert.

dabei habe ich auch noch ein ganz nettes video bei youtube gefunden und jetzt bin ich reif für die insel ;-)

bis in 2 wochen!
wenn ich zeit, netz und ein paar wracks gefunden habe, werd’ ich euch auf dem laufenden halten, vielleicht ist die tauchbasis ja gut und weiterzuempfehlen.

aloha gina

krokodil(fisch) am nil

Freitag, 14. März 2008

P1230102

Bild 1 von 22

bevor ich vor gar nicht so langer zeit zum ersten mal nach ägypten zum tauchen an die ras alas sad bay fuhr, war ich mir nicht sicher, ob das eine gute oder schlechte entscheidung war. nun weiß ich, es war eine gute.

man sitzt dort zwar mitten in der wüste, an der küste des roten meeres, keine siedlung weit und breit, nur das hotel, aber dennoch hat man möglichkeiten einen einblick zu bekommen – die möglickeiten sind eben etwas beschränkter.

es wurden zwar vom hotel ausflüge nach luxor und kairo angeboten, da ich aber nicht im convoy von 200 bussen nach luxor geschleust werden wollte und meine schwiegermutter kontakt nach kairo hat und ich daher lieber einmal diesen nutzen würde um kairo zu besuchen, hatten wir daran kein interesse. was wir aber gemacht haben, war einen tagesausflug per quad in die wüste. ich mag die wüste, sie hat einen ganz speziellen charme, besonders in der dämmerung. nicht nur dabei habe ich sehr interessante menschen kennen gelernt, alle ägypter die ich kennen gelernt habe waren ziemlich entspannt. ich weiß nicht woran das liegt, aber die deutschen die dort arbeiten, waren zu 70% irgendwie genervt, verbissen oder irgendsowas. die ägypter, egal ob intellektuelle oder analphabeten, multilingual oder nur-arabisch, waren alle, wie soll ich sagen, viel lockerer.

mich hat interessiert warum das so ist und so habe ich mir mit zwei personen, mit denen ich mich schnell sehr gut und unverkrampft austauschen konnte, darüber gedanken gemacht. ich glaube es ist der glaube und das vertrauen in gott, der das schon alles richten wird.

auf jeden fall habe ich nicht nur ein gefühl für die metalität bekommen, sondern auch etwas arabisch gelernt, allem voran natürlich arabische zahlen und konnte somit auch handeln, was für mich immer eine gute schnittstelle ist. dabei habe ich erfahren, dass die arabischen zahlen, genau wie die deutschen und im gegensatz zu den englischen, die reihenfolge der einer mit den zehnern tauscht, also 3234 eben
3tausend 2hundert 4und 3sig heißt und nicht anders rum. weiterhin interessant ist, das arbische schrift zwar von rechts nach links geschrieben wird, arabische zahlen aber von links nach rechts, ziffernfolgen wie z.b. aber die passnummer dann wieder von rechts nach links. vor ein paar tagen habe ich dann mit meiner freudin elina, die hebräisch spricht festgestellt, dass ein paar ziffern im hebräischen sehr ähnlich klingen.

nun aber was ganz anderes… ich habe einen paar mal einen papilloculiceps longiceps zu deutsch krokodilfisch oder auch krokodilteppichfisch (gattung der plattköpfe) gesehen. das ist vielleicht ein komischer fisch – und krokodilteppichfisch trift das ganze recht gut, denn er liegt rum wie ein teppich. einen eisbärenfellfisch habe ich aber nicht gesehen ;-)

bestimmt werde ich ein weiteres mal nach ägypten reisen, dann aber nicht zum tauchen, sondern um durchs land zu reisen. ob ich ein weiteres mal zum tauchen hinfahren werde, weiß ich noch nicht, was aber das argument dafür ist, sind die temperaturen im februar.

in nächster zeit werd’ ich auf jeden fall erst mal in den trocki steigen um im see rumzusumpfen ;-)

aloha gina

fast schon weg

Samstag, 16. Februar 2008

trockiepups aufgeregt bin ich nicht – ich glaub’ das war ich nie. vielleicht einmal – als ich für vier wochen mit dem zelt nach hawaii losgezogen bin, aber eher weil die flüge so viel geld geschluckt haben… vielleicht hätt’ ich doch nicht die ganze familie mitnehmen sollen ;-)

meine mutter ist immer schrecklich nervös und steht immer 2 stunden zu früh am bahnhof oder wo auch immer. zum glück habe ich das nicht geerbt ;-)
ihr merkt ich schweife ab – ist ja nix neues ;-)

also montag sehr früh geht’s  los, das gepäck checken wir schon sonntag abend ein. dieses mal geht’s für’s erste mal nach ägypten. ich habe lange mit mir gehadert ob ich bei diesem spiel mitmachen will, ausverkauf der kulturen, ausverkauf des roten meers.

ein gutes gefühl habe ich dabei immer noch nicht, obwohl ägypten sicherlich auf toursimus im historischen sinne zurückblicken kann. der grund warum ich nun hin fahre ist nicht, um mir ein urteil bilden zu können, dazu würde ich bestimmt genug information im netz finden, sondern weil ich noch routinierter tauchen möchte.

das ganze jahr 2008 wird voraussichtlich unter dem stern des tauchens stehen, und ich möchte meine freizeit vorwiegend unter wasser verbringen. also ägypten, malta, wenn’s wärmer ist die ostsee, hemmoor, usw. um dann als krönung im herbst den dritten cmas stern in kas in der türkei absolvieren zu können. ausbildung ausbauen ist also die devise. wenn rainer irgendwann auch einen trocki hat, werden wir bestimmt öfter im winter hier in der gegend ins wasser gehen können, aber vorerst wäre das etwas kühl ;-)

daher geht’s an die ras alas sad bay zwischen el quseir und marsa alam. ich habe lange im netz recherchiert welche basis nach einer klingt, mit der ich mich anfreunden könnte und habe so duck’s dive center gefunden. das aus dem boden gestampfte hotel ergibt sich daraus automatisch und heißt mangrove bay resort – ich glaube denen sollte ich mal ne typo3 seite anbieten ;-)

das equipment ist schon gecheckt, letzte dichtungen ausgewechselt, morgen geht’s ans packen und ich verspreche euch, dass wenn ich dort netz habe, ich ab und zu was bloggen werde.

gut blubb & aloha gina