Mit ‘plankton’ getaggte Artikel

manta

Freitag, 23. März 2007
…nicht das auto, ich meine den mantarochen auch manta birostris. das wort manta kommt übrigens aus dem spanischen und bedeutet große decke. ich habe noch keine rochen in freier wildbahn gesehen, es aber auf jeden fall vor. warum? da müsst ihr etwas zeit mitbringen und das video ganz unten anschauen.

mantas sind sehr neugierig und haben keine angst vor tauchern. sie sind friedfertig und ernähren sich ausschließlich von plankton. mit einer spannweite von bis zu 7 metern (und bis zu 2 tonnen gewicht) bräuchten sie vor menschen eigentlich auch keine angst zu haben, würden sie nicht doch in geringem umfang harpuniert. zum glück aber nur sehr selten, denn ihr fleisch ist bestenfalls eine lokale spezialität.

auf dem ersten foto sieht man übrigens den süßwasserrochen (stachelrochen) den mein bruder und meine schwägerin zusammen mit anderen interessanten fischen in einem riesenaquarium halten. er heißt heißt jochen (der rochen) ;-) und hat einen durchmesser von ca. 20cm.

nun aber weiter zu mantas – hier ein kurzer eindruck:

ihr kennt es bestimmt, mantas werden gewöhnlich von schiffshalterfischen begleitet die sich mit ihrer saugplatte an den mantas anheften, also sozusagen per anhalter reisen. erstens fällt immer etwas nahrung für die schiffshalter ab und zweitens genießen sie den schutz des großen bruders ;-) . im gegenzug dazu befreien sie den manta von parasiten.

wer etwas zeit mitbringt kann hier, über 7 minuten, mantas beim tanzen zuschauen:

zurück zu der frage warum ich so gerne einmal mantas beobachten würde… wird schon klarer, oder?

aloha gina

polarstern erforscht evolution der meeresfauna

Donnerstag, 14. Dezember 2006

seit 2002 das schelfeises entlang der antarktis abbrach, ist eine 3.250 qkm große region erreichbar. noch bis im januar 2007 ist die polarstern unterwegs, um erste biologische und geologische analysen vorzunehmen.

was ist daran den interessant?

sobald das eis weg ist, wandert pflanzliches und tierisches plankton dort hin, siedelt sich an und vermehrt sich. das gibt den wissenschaftlern die möglichkeit, wiederbesiedlung und entwicklung von lebensgemeinschaften am meeresboden, die von plankton abhängen, zu beobachten. die wissenschaftlichen studien befassen sich mit mikroorganismen, schwämmen, krebsen, tintenfischen, seesternen und walen.

aloha gina

algenwachstum

Donnerstag, 07. Dezember 2006

algen das ist ja nun alles nix neues und sicher wird es nur herausgekramt, weil der herbst diese jahr so warm ist, aber wissen schadet bekanntlich nicht:

eigentlich vermehrt sich plankton besonders gut bei höheren temperaturen, aber die erwärmung der ozeane erschwert auch den austausch von nährstoffen zwischen den wasserschichten. algen befinden sich an der wasseroberfäche, wo sie photosynthese machen und mit stickstoff und phosphat versorgt werden. des weiteren brauchen sie eisen, welches nur in den meerestiefen vorkommt und durch strömungen nach oben getragen wird. ist dieser zustrom blockiert (z.b. durch el niño), wird die produktion von plankton gebremst. man geht davon aus, dass die erderwärmung häufiger el niños entstehen lässt.

plankton steht am anfang der nahrungskette und beeinflußt somit die bestände an seefischen und schalentieren. sicher sterben die fische davon nicht gleich aus, wie der folgende artikel durch die überschrift suggeriert: ohne algen stirbt das meer.

aloha gina

dienstag 24.10 – nachttauchgang

Dienstag, 24. Oktober 2006

heute abend haben wir zusammen einen nackt- äh nachttauchgang unternommen. ;-)

jonas, marlo, rainer und ich. wir waren ohne weitere begleitung unterwegs und ich fand es eine ziemlich anspruchsvolle aufgabe für mich. alles schwarz um dich, orientieren, verantwortung für 3 weitere taucher, für alle 3 war es der erste nachttauchgang, rainer und marlo hatten angemeldet auf die ohren achten zu müssen und rainer hatte eine kamera dabei.

da ich hier sitzte und schreibe ist alles bestes gelaufen – was ich auch nicht bezweifelt hatte, denn wir sind ein gutes team!

was gibt es denn nachts zu sehen, bzw. warum taucht man nachts? ganz einfach: viele meeresräuber (z.b. oktopusse) sind nachts unterwegs und krebse und fische wissen, dass sie schlechter zu entdecken sind. daher bewegen sie sich weniger hektisch im wasser. was haben wir also gesehen? rechts ein kaninchenfisch, kalamare, oktopusse, drachenköpfe, diverse fische, riesige einsiedlerkrebse auch mit pferdeaktinien (eine anemonenart, die auf dem gehäuse wohnt) und… fluoreszierendes plankton (meeresleuchten)!

mit den fotos bei nacht ist das so eine sache, aber seht selbst ;-)

rechts übrigens noch ein foto von rainer beim wlanen – so sollte das doch das ganze jahr sein, oder?

aloha gina