Mit ‘meer’ getaggte Artikel

typo3 went kieler woche

Dienstag, 01. Juli 2008

kogge am samstag waren wir auf der parade der kieler woche auf einem nachbau einer hansekogge unter dem motto

typo3 goes kieler woche

unterwegs. welchen eindruck die kogge auf die leute machte, haben ich erst daran bemerkt, dass uns alle gewunken und fotografiert haben. zum glück kam karsten noch auf die idee das boot nach dem anlegen nochmal genauer von aussen zu betrachten und zu fotografieren ;-)

mein kollege micha hat fotos gemacht und hochgeladen, wer also fotos gucken will, der schaue hier, wer einen kleinen film (4,5 min) anschauen möchte oder noch mehr bilder gucken will, der klicke hier.

segeln scheint auf jeden fall mit typo3 bestens kombinierbar zu sein, daher bleiben wir gespannt, was sich daraus noch alles entwickeln kann. und hiermit nochmals 1000 dank an die jungs vom networkteam!!!

aloha gina

manta

Freitag, 23. März 2007
…nicht das auto, ich meine den mantarochen auch manta birostris. das wort manta kommt übrigens aus dem spanischen und bedeutet große decke. ich habe noch keine rochen in freier wildbahn gesehen, es aber auf jeden fall vor. warum? da müsst ihr etwas zeit mitbringen und das video ganz unten anschauen.

mantas sind sehr neugierig und haben keine angst vor tauchern. sie sind friedfertig und ernähren sich ausschließlich von plankton. mit einer spannweite von bis zu 7 metern (und bis zu 2 tonnen gewicht) bräuchten sie vor menschen eigentlich auch keine angst zu haben, würden sie nicht doch in geringem umfang harpuniert. zum glück aber nur sehr selten, denn ihr fleisch ist bestenfalls eine lokale spezialität.

auf dem ersten foto sieht man übrigens den süßwasserrochen (stachelrochen) den mein bruder und meine schwägerin zusammen mit anderen interessanten fischen in einem riesenaquarium halten. er heißt heißt jochen (der rochen) ;-) und hat einen durchmesser von ca. 20cm.

nun aber weiter zu mantas – hier ein kurzer eindruck:

ihr kennt es bestimmt, mantas werden gewöhnlich von schiffshalterfischen begleitet die sich mit ihrer saugplatte an den mantas anheften, also sozusagen per anhalter reisen. erstens fällt immer etwas nahrung für die schiffshalter ab und zweitens genießen sie den schutz des großen bruders ;-) . im gegenzug dazu befreien sie den manta von parasiten.

wer etwas zeit mitbringt kann hier, über 7 minuten, mantas beim tanzen zuschauen:

zurück zu der frage warum ich so gerne einmal mantas beobachten würde… wird schon klarer, oder?

aloha gina

2ter extremwetterkongress

Donnerstag, 22. März 2007

t2 heute hat der 2te extremwetterkongress in hamburg begonnen, der erste fand letztes jahr im geomatikum in hamburg statt.

dieses jahr kann man die vorträge in der chemie der uni hören.

  • programm
  • veranstalter: institut für wetter- und klimakommunikation (iwkk)
  • gastgeber: zentrum für marine und atmosphärische wissenschaften ( zmaw)
  • veranstaltungsort: universität hamburg, department chemie, kurt-heyns-hörsaal, martin-luther-king-platz 6, 20146 hamburg

aloha gina

tiefseetintenfisch

Donnerstag, 15. Februar 2007

riesentintenfisch auf spiegelonline gibt’s einen interessanten artikel über das erstmalige filmen eines riesentintenfisches beim jagen, japanischen zoologen ist das nun gelungen.

aloha gina

foto der woche 6 – segelqualle

Mittwoch, 07. Februar 2007

segelqualle dieses foto wurde am 15.03.2004 um 17:41 auf stroboli, eine der liparischen inseln, in italien aufgenommen. ich dachte es wird mal zeit für eine großaufnahme ;-)

auf dem foto ist eine segelqualle zu sehen. die über 6 cm groß werdende segelqualle velella velella oder auch segler vor dem wind bzw. sankt-peters-schifflein genannt, ist für menschen völlig ungefährlich und lebt auf der hochsee.
sie zählt zu den wenigen hochspezialisierten lebewesen, die genau an der wasseroberfläche lebensfähig sind, an der sich organische nährstoffe sammeln, die genügend nahrung für bakterien, algen, einzeller, kleinkrebse und fischlarven bieten. sie ist kein einzelgänger, sondern besteht aus mehreren untrennbar miteinander verbundenen individuen wie polypen und dinoflagellaten-algen.
zum aufbau der qualle: auf einem aufgepumpten floß aus luftkammern sitzt ein kleines, um 40 grad zur körperachse gedrehtes dreiecks-segel. problematisch wird es, wenn der wind ständig in eine richtung weht. dann stranden die tiere wie in meinem fall. die lösung der evolution für dieses problem: es gibt rechts- und linksstehende formen in einem schwarm. so strandet die eine hälfte und die anderen wird vom land abgetrieben und gerettet.

aloha gina

polarstern erforscht evolution der meeresfauna

Donnerstag, 14. Dezember 2006

seit 2002 das schelfeises entlang der antarktis abbrach, ist eine 3.250 qkm große region erreichbar. noch bis im januar 2007 ist die polarstern unterwegs, um erste biologische und geologische analysen vorzunehmen.

was ist daran den interessant?

sobald das eis weg ist, wandert pflanzliches und tierisches plankton dort hin, siedelt sich an und vermehrt sich. das gibt den wissenschaftlern die möglichkeit, wiederbesiedlung und entwicklung von lebensgemeinschaften am meeresboden, die von plankton abhängen, zu beobachten. die wissenschaftlichen studien befassen sich mit mikroorganismen, schwämmen, krebsen, tintenfischen, seesternen und walen.

aloha gina

volkszählung der meere 06

Donnerstag, 14. Dezember 2006

0_1020_755939_00 das 10-jahresprogramm census of marine life hat nach sechs jahren eine beachtliche größe angenommen. die arbeit wissenschaftlicher organisationen aller bereiche des meeres ist in 17 hauptprojekte gefasst. 2006 kamen weitere projekte dazu (golf von mexiko + großes barriereriff/australien). so beherbergt das programm inzwischen 2000 teilnehmer aus 80 Ländern.

es geht bei dem programm darum die vielfalt und verbreitung des lebens im ozean zu erfassen. dazu wurden resourcen gebündelt und es konnten 19 expeditionen stattfinden. ein rückblick auf diese volkszählung für das jahr 2006 ist in einem artikel auf nullzeit.at zu finden.

wer ein paar fotos dazu betrachten möchte, der schaue einmal beim ersten link, falls der nicht geht findet ihr die bilder über den zweiten:

aloha gina

kartographie der meeresböden

Montag, 11. Dezember 2006

steinplatten unter den titel: tiefsee-mysterium ist bei spiegel-online ein wissenschaftsartikel über den zufälligen fund neuer informationen über die beschaffenheit der meersböden zu finden.

aus spiegel-online:
Steinplatte von der Größe des Mittelmeers entdeckt

Eine dicke Schlammschicht bedeckt überall auf der Welt den Meeresboden – glaubten Kartografen bisher. Jetzt aber ist ein Forschungsschiff mitten im Pazifik auf eine blanke Platte von der Größe des Mittelmeers gestoßen. Sie beweist: Die Karten der Tiefsee müssen in weiten Teilen neu gezeichnet werden.

hier der link zum kompletten artikel auf spiegel-online.

aloha gina

algenwachstum

Donnerstag, 07. Dezember 2006

algen das ist ja nun alles nix neues und sicher wird es nur herausgekramt, weil der herbst diese jahr so warm ist, aber wissen schadet bekanntlich nicht:

eigentlich vermehrt sich plankton besonders gut bei höheren temperaturen, aber die erwärmung der ozeane erschwert auch den austausch von nährstoffen zwischen den wasserschichten. algen befinden sich an der wasseroberfäche, wo sie photosynthese machen und mit stickstoff und phosphat versorgt werden. des weiteren brauchen sie eisen, welches nur in den meerestiefen vorkommt und durch strömungen nach oben getragen wird. ist dieser zustrom blockiert (z.b. durch el niño), wird die produktion von plankton gebremst. man geht davon aus, dass die erderwärmung häufiger el niños entstehen lässt.

plankton steht am anfang der nahrungskette und beeinflußt somit die bestände an seefischen und schalentieren. sicher sterben die fische davon nicht gleich aus, wie der folgende artikel durch die überschrift suggeriert: ohne algen stirbt das meer.

aloha gina

rippenqualle in kiel

Sonntag, 03. Dezember 2006

rippenqualle wissenschaftler vom leibniz-institut für meereswissenschaften in kiel (ifm-geomar) haben am 17.10.06 die ersten individuen der rippenqualle mnemiopsis leidyi in proben aus der kieler förde identifiziert. die dichte nimmt stetig zu und hat in einer wasserprobe vom 21.11.06 ca. 80 individuen pro kubikmeter erreicht.

aloha gina

p.s. die website vom ifm-geomar läuft übrigens auf typo3