Mit ‘foto’ getaggte Artikel

foto der woche 10 – palermo

Donnerstag, 08. März 2007

palermo_markt_08 dieses bild wurde am 18.03.2004 um 12:02 in palermo auf sizilien aufgenommen. es gibt in palermo diesen täglichen  markt, der sich in verschiedenen abschnitten durch die ganze stadt zieht und alles zu bieten hat – lebensmittel wie auch alle anderen waren für den gesamten täglichen bedarf – besonders der fischmarktteil ist sehr interessant.

wir waren in sizilien insgesamt zwei wochen mit öffentlichen verkehrsmitteln rund um die insel unterwegs. das geht wunderbar, zug- und vor allem busnetz sind gut ausgebaut, zuverlässig und günstig – abgesehn davon findet sich immer wieder ein erheiternder schnack mit mitreisenden. palermo hat mir sehr gut gefallen. im vorfeld habe ich viel über die stadt gehört und es war nicht so viel positves dabei – ich persönlich kann nur positives von und aus palermo berichten. was historische gebäude betrifft ist die stadt nicht sehr interessant, dafür besticht das flair.

sizilien im märz ist ausreichend warm, nicht zum baden aber sicherlich zum wandern oder städte erkunden; der sommer ist dort eher etwas zu heiß. in der vorsaison sind zwar z.b. nicht alle campingplätze offen, aber die offenen sind kaum frequentiert und so kann man den ganzen platz nahezu alleine bewohnen und das zelt an den schönsten plätzen z.b. direkt an der steilklippe o.ä. aufstellen. wenn man auf der insel unterwegs ist, sollten auch die liparischen inseln nicht ausgelassen werden. eine übernachtung auf den inseln lohnt sich, denn selbst in der vorsaison sind die wenigen besucher vorwiegend tagesbesucher. aber auch das hoch- bzw. hinterland sollte man sich anschauen.

kurz: sizilien im frühling ist immer wieder eine reise wert.

aloha gina

foto der woche 9 – havneby

Donnerstag, 01. März 2007

spiegelboot dieses foto wurde am 02.01.2006 um 13:45 im hafen von havneby auf rømø in dänemark aufgenommen.

eigentlich gibt’s dazu auch nicht viel mehr zu sagen… außer vielleicht, dass der dortige strand bestens zum kiteboarden geeignet ist. am sönderstrand gibt es einen speziell dafür ausgewiesenen bereich, der kostenlos genutzt werden kann. die insel ist im sommer sehr stark von (deutschen) touristen frequentiert, die dort in den unzähligen – recht teuren – ferienhäusern wohnen. in der vor- und nachsaison, vor allem aber im winter, ist es aber recht ruhig dort.
im übrigen werden die ferienhäuser bei rudelbildung ;-) erschwinglich… wer sich ein teures ferienhaus dennoch nicht leisten kann, kann auf die jugendherberge ausweichen.

aloha gina

foto der woche 8 – aphrodite

Donnerstag, 22. Februar 2007

aphrodite dieses foto wurde am 14.03.2006 um 15:39 auf zypern in der nähe von paphos aufgenommen. es zeigt die petra tou romiou, die geburtsstätte der aprodite. der griechischen mythologie nach ist aphrodite die göttin der fruchtbarkeit und liebe und die tochter von uranos, des gottes des himmels.

uranos und gaia, die göttin der erde, hatten wohl streit und gaia wies ihren gemeinsamen sohn kronos an, uranos die geschlechtsteile mit einem sichelhieb abzuschneiden. kronos warf diese hinter sich ins meer und das blut und der samen vermischten sich mit dem meer, welches ringsum aufschäumte und daraus wurde aphrodite geboren. daher wird sie auch die schaumgeborene genannt.
wenn man das foto anschaut, kann man sich das gut vorstellen…
nachdem aphrodite im olymp aufgenommen war, wurde sie adoptivtochter von zeus.

doch es geht noch weiter ;-)
der mythos sagt, zur zeit des königs pygmalion von amathous habe aphrodite ein gesetz erlassen, wonach jede frau vor der ehe am aphroditetempel einem fremden, bis er ihr geld in den schoß wirft, im tempel zu willen zu sein hatte. pygmalion war entsetzt und wurde bildhauerischer eremit. er schuf eine statue der göttin, in die er sich unsterblich verliebte. aphrodite erbarmte sich und belebte die statue, die pygmalion einen sohn gebar: pafos – na und so heißt nun auch die stadt nebenan.

ihr kennt das: die mythologie geht weiter und weiter, die geschichten werden abstruser und verworrener. jeder bekommt kinder mit jedem.
auf jeden fall fanden die männer das oben genannte gesetz von aphrodite klasse und daraus entwickelte sich der aphroditenkult -> freitags poppen im tempel.
christen fanden das nicht so gut und haben dann kapellen in der nähe gebaut, die sie mit marienbildern geschmückt und freitag genannt haben (hier auf der seite weiter unten ein foto dieser fünfkuppligen kapelle, sie wirklich einen besuch wert…).

wem das alles zu antik ist, der kann sich mit der neuern historie zyperns auseinandersetzen.
zypern hat einen geteilte hauptstadt, nikosia, wie ehemals berlin. dort an der mauer gibt es einen imbiss, der checkpoint charlie heißt, das foto könnte ich doch auch mal bloggen…

wen die teilung zyperns interessiert:

nun aber genug geschrieben ;-)

aloha gina

foto der woche 7 – anemone

Donnerstag, 15. Februar 2007

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         dieses foto wurde am 20.10.2006 um 9:24 unterwasser auf ca. 30 metern tiefe am tauchspot flying fish reef in kas in der türkei aufgenommen. es ist wohl die zeit der großaufnahmen ;-)

es gibt noch ein mehr fotos von diesem tauchgang und auch von anderen (siehe oktober 06). zu diesem urlaub hatte ich mein blog eingerichtet – eigentlich ja auch nur dafür, aber fr. dr. klimawandel hat gequengelt und jetzt gibt’s das blog weiterhin…

unschwer zu erkennen: eine seeanemone (actiniaria) – die sind nicht immer offen, manchmal auch zu und dann sieht man sie kaum. es gibt auch anemonen, welche pferdeaktinien oder erdbeeraktinien genannt werden (actinia equina), die auf einsiedlerkrebsen (pagurus bernhardus) wachsen. das ist dann eine spezielle symbiosenform, die man mutualismus nennt. da hab’ ich zwar auch ein foto von, aber vom nachttauchgang, etwas unscharf und mit vielen schwebeteilchen.

ich finde dieses foto unglaublich, die anemone wuchs unter einem felsvorsprung und wurde mit einer lampe (greenforce flexi II mit xenonkopf) beleuchtet. das foto ist in keiner weise nachbearbeitet.

aloha gina

tiefseetintenfisch

Donnerstag, 15. Februar 2007

riesentintenfisch auf spiegelonline gibt’s einen interessanten artikel über das erstmalige filmen eines riesentintenfisches beim jagen, japanischen zoologen ist das nun gelungen.

aloha gina

foto der woche 6 – segelqualle

Mittwoch, 07. Februar 2007

segelqualle dieses foto wurde am 15.03.2004 um 17:41 auf stroboli, eine der liparischen inseln, in italien aufgenommen. ich dachte es wird mal zeit für eine großaufnahme ;-)

auf dem foto ist eine segelqualle zu sehen. die über 6 cm groß werdende segelqualle velella velella oder auch segler vor dem wind bzw. sankt-peters-schifflein genannt, ist für menschen völlig ungefährlich und lebt auf der hochsee.
sie zählt zu den wenigen hochspezialisierten lebewesen, die genau an der wasseroberfläche lebensfähig sind, an der sich organische nährstoffe sammeln, die genügend nahrung für bakterien, algen, einzeller, kleinkrebse und fischlarven bieten. sie ist kein einzelgänger, sondern besteht aus mehreren untrennbar miteinander verbundenen individuen wie polypen und dinoflagellaten-algen.
zum aufbau der qualle: auf einem aufgepumpten floß aus luftkammern sitzt ein kleines, um 40 grad zur körperachse gedrehtes dreiecks-segel. problematisch wird es, wenn der wind ständig in eine richtung weht. dann stranden die tiere wie in meinem fall. die lösung der evolution für dieses problem: es gibt rechts- und linksstehende formen in einem schwarm. so strandet die eine hälfte und die anderen wird vom land abgetrieben und gerettet.

aloha gina

foto der woche 5 – zakynthos

Montag, 29. Januar 2007

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         dieses foto wurde am 09.10.2005 um 14:59 in zakynthos in griechenland  aufgenommen, es zeigt die klippen bei keri.

im oktober ist zakynthos ganz ok, nicht mehr so touristisch und daher kann die fauna und flora in ruhe erkundet werden. allerdings sollte man meiner meinung nach immer einen großen bogen um die touri-orte machen, limni keriou (ganz im süd-westen) eignet sich daher als standort ganz gut….

mietwagen sind vor ort in der nachsaison zu erschwinglichen preisen zu haben, es ist auch teilweise sinnvoll eins zu mieten, denn z.b. das wrack in navagio läßt sich ohne auto oder schiffstour nicht besichtigen.
abschnittsweise haben wir die insel mit öffentlichen verkehsmitteln (bussen) erkundet, ich find es immer interessanter nicht-touristische strukturen zu nutzen – wenn vorhanden – man lernt land & leute besser kennen.
durch unser basislager ;-) in limni keriou konnten wir aber auch teile zu fuss (wanderung) erkunden, wie eben auch die klippen bei keri.

das südende der insel bei keri ist – wie der norden bei skinari auch – mit einem leuchtturm versehen. vom bergdorf keri geht es dorthin ca. 3 km auf einem schotterweg bergab. für den turm hat man den funktional besten platz ausgesucht: ein atemberaubender blick die süd-west-küste entlang…

bereits vom leuchtturm aus bieten sich herrliche blicke auf die steilküste, ein kleiner trampelpfand (oder so) führt aber noch ca. 10 min. zu einer felsnase bergab.

alles in allem eine schöne gegend, wie gesagt in der nebensaison.

tauchen? naja… türkei ist besser.

aloha gina

foto der woche 4 – saklikent

Mittwoch, 24. Januar 2007

OLYMPUS DIGITAL CAMERA         diese foto ist am 09.07.2005 um 12:00 in der saklikent-schlucht in der türkei, genauer in lykien aufgenommen.

nach saklikent kommt man gut mit dem dolmusch, es ist eine knappe autostunde von xanthos entfernt. hier entspringt der xanthos-fluss und schiebt sich durch das felsmassiv, das bis zu 300 meter hoch ist und senkrecht nach oben ragt. man kann über einen schmalen holzsteg in die schlucht gelangen und landet dann erst mal an einem restaurant ;-) .

dort kann man sich auf mit teppichen und kissen ausgelegten holzpodesten, die ins wasser gebaut und von blühenden sträuchern umringt sind, liegend, essen servieren lassen. wem’s einfacher reicht: es gibt auch gölzleme auf die hand.

um dann wirklich tiefer in die schlucht zu gelangen muss man durchs wasser waten, besonders im hochsommer ist es dort erfrischend kühl aber bitte gutes wasserfestes schuhwerk – also sowas wie tewa-sandalen oder noch besser tauchfüsslinge – nicht vergessen, denn der weg ist naß, manchmal etwas reißender und glibschig…

natürlich wird es immer schwieriger voranzukommen, je tiefer in die schlucht vorgedrungen wird. das ist auch an der wachsenden einsamkeit zu bemerken ;-) denn während am eingang noch der bär am zocken ist, ist es hinten recht leer… irgendwann ist aber schluss, nachdem man diverse male durch wasser waten (je nach wasserstand bis zur hüfte) und über hindernisse oder stufen kraxeln musste.

wer in der nähe ist, sollte es sich anschauen!

aloha gina

foto der woche 3 – hawaii

Mittwoch, 17. Januar 2007

Lavakueste6 diese foto ist am 06.08.2002 auf big island in hawaii/usa aufgenommen. es zeigt die küste etwas weiter südlich der stelle, an der zu der zeit gerade der kilauea seine lavaströme im mother days flow ins meer entleerte.

ich hab’ natürlich auch eine menge fotos von der glühenden lava gemacht, vielleicht kommen die ja auch noch, aber dieses foto mag ich lieber – vielleicht auch, weil man so viel fotos von lavaströmen zu sehen bekommt.

auf jeden fall ist es heiß dort – der boden ist auch sehr warm. im gegensatz zu den orten am mother days flow fließen dort auch keine unterirdischen lavaströme, man kann dort also in den erdspalten weder die erde glühen sehen, noch würstchen grillen. aber die sonne erwärmt die schwarze lava so sehr, dass man genug wasser mitnehmen sollte, man wird durstig dort ;-)

durch dir entleerten, erkalteten, unterirdischen lavastromröhren kann man übrigens durch gehen – wenn man eine taschen- oder stirnlampe hat ;-)

nach und nach nagt die brandung dann die frisch entstandene küstenlinie wieder ab und später entstehen dann hohe klippen.

es ist eine beeindruckende landschaft dort. karg – klar! aber bald fangen die ersten pflanzen an, sich dort durchzukämpfen. und befindet man sich nachts über den lavaströmen, ist die erde so warm, dass marlo (mein sohn) sich hin legte und nicht mehr aufstehen wollte.

wer also mal mach hawaii kommt: big island rangiert in meiner beliebtheitsskala dirket nach kauai.

aloha gina

foto der woche 2 – kamerun

Montag, 08. Januar 2007

mariette2 diese foto ist am 26.07.2003 um 18:22 im garoua, kamerun aufgenommen. es zeigt mariette beim putzen von piment und ist eines meiner absoluten lieblingsfotos.

wir hatten an diesem abend eine große party bei meiner tante – naja da wird natürlich zuvor eine menge gekocht.
warum mariette das piment nur mit dem messer herumschiebt? das zeug brennt tierisch – meine tante hat das piment einmal aus versehen mit den händen angefasst und sich danach den schweiss abgewischt… sie hatte leichte verbrennungen im gesicht!

das piment wird zerkleinert und gebraten, in unserem fall in einer pfanne über einem holzfeuer, welches in einem kleinen eisenkorb auf dem hof brennt. mit dieser paste wird dann das essen gewürzt.

eigentlich sollte man hier noch ein paar kochfotos posten, aber leider heißt es das foto und nicht die fotos der woche ;-)
aloha gina