Archiv für Juni 2008

gute noten

Dienstag, 17. Juni 2008

gerade hab ich in die umfrageergebnisse der t3dd08 reingeschnüffelt, da kommen wir doch ganz gut weg…

was mich aber besonders interessiert hatte war die frage, ob die besucher gerne mehr teilnehmer auf dem event hätten.
hierbei gab’s eine ganz klare mehrheit für das beibehalten der größe.

aloha gina

telekom

Samstag, 14. Juni 2008

telekom wuhahaha – den podcast von extra-3 find ich wirklich gut gemacht und lustig! (hier der podcast feed)

mehr info zum telekom skandal

wer sich anderweitig in sachen spionage weiter informieren will, dem sei ebay ans herz gelegt ;-)

aloha gina

date for the t3dd09

Freitag, 13. Juni 2008

t3dd08flagge yesterday i returned from copenhagen where an assoc board meeting took place. amongst lots of other things we decided about the new date of the t3dd09.

14 – 17 of may, 2009 in elmshorn near hamburg, germany

gestern kam ich aus kopenhagen vom assoc board meeting zurück. unter einer menge anderem haben wir das neue datum für die t3dd09 beschlossen:

14 – 17 mai 2009 in elmshorn nahe hamburg

aloha gina

i love forge! oder extension comparison im t3n

Freitag, 06. Juni 2008

eine perfekt getarnte sepia vor ein paar tagen flatterte das t3n bei mir ins haus und wie immer ist extension comparison (extcomp) wieder mit einem artikel mit dabei. dieses mal wieder von susanne moog und olaf mödinger, es ist der zweite teil des tests der downloadlösungen, dieses mal über downloadextensions ohne dam.

seit der t3con07 werden alle unsere artikel vom t3n ins englische übersetzt (hier nochmals 1000 dank ans t3n!) und sind unter typo3.org verfügbar. die übersetzungen sind natürlich immer erst ein kurze zeit nach dem erscheinen der printausgabe online.

was hat das nun aber mit forge zu tun?

wir (extcomp) haben uns gedacht, das extcomp projekt eignet sich hervorragend für forge und werden das projekt zeitnah dort eintragen. abgesehen davon ist forge einfach rattenscharf, heutzutage nennt man das ja sexy, aber manchmal habe ich das gefühl ich bin zu alt und bezüglich meines slangs bei dem meiner jugend hängengeblieben. aber ich schweife wie immer ab, also wo war ich… ah ja forge ist einfach rattenscharf!

wie ihr bestimmt an diversen anderen stellen im netz gelesen habt, hat robert auf der t3dd08 am teich (was für ein location!!! aber hey robert, der teich muss besser ausgeleuchtet werden ;-) ) an der nordakademie einen podcast mit sebastian kurfürst und jochen rau über forge gedreht und diesen im stc (in anlehnung ans zdf the secon typo3 channel – hihi ich bin soooo lustig…) veröffentlicht, aber seht selbst!

ist das nicht rattenscharf? sooft haben so viele leute nach einer kooperationsplattform geschrien, nun ist sie endlich da! einfach, transparent, anpassungsfähig… endlich mal eine zentrale stelle, um sich über den status von projekten zu informieren, zu forschen wer was tut, oder einfach nur um zu prokrastinieren.

und nun ist doch klar was extcomp mit forge bald zu tun haben wird…

aloha gina

p.s. wenn sich nun jemand fragt was das foto damit zu tun hat: weiß ich auch nicht, ist einfach ein schönes foto aus dem urlaub ;-)

malta kann ich nur empfehlen

Mittwoch, 04. Juni 2008

coral cave

Bild 1 von 4

juhu, ich bin wieder in norddeutschland angekommen!

was gibt’s zu erzählen? first of all: malta ist zum tauchen eine sehr gute wahl, aber das ist denke ich den meisten tauchern klar.
das octopus garden diving centre war auf jeden fall ebenfalls eine entscheidung, die vermutlich besser nicht hätte fallen können.

malta über wasser

malta ist eine stark besiedelte, wenn nicht gar zersiedelte insel, allerdings mit zum teil wunderschöner architektur, die nach maurischen einflüssen aussieht und deren holzerker ich aus den ehemals griechischen siedlungen in der türkei kenne.
ein besuch der hauptstadt valletta lohnt sich auf jeden fall. ebenfalls sehenswert ist die, auch stille stadt genannte, ehemalige hauptstadt mdina (hat mich irgendwie an venedig erinnert, weil auch eine art outdoor museum).

auf malta wird malti gesprochen, eine semitische sprache mit lateinischen buchstaben. diese aus einem arabische dialekt entstandene sprache ist aber gefüllt mit französischem und italienischem vokabular und auch die phonetik mutet italienisch an. da aber nahezu jede/r die zweite amtssprache englisch spricht (malta ist erst 1964 von großbritannien unabhängig geworden) gibt es für touristen praktisch keinen grund es zu lernen. ich fand es dennoch eine gute idee ein phrasenbuch zu kaufen, vieles kennt man, z.b. sind die zahlen nahezu identisch mit den arabischen. selbst wenn die malteser kein englisch sprechen würden wären sie bestimmt immer zur konversation mittels händen und füßen breit.

es gibt nahezu keinen platz auf der insel, den man nicht mit dem öffentlichen personennahverkehr erreichen kann. die busse sind alle weiß-gelb-orange und mit solchen schnörkeln versehen, die ich auch von arabischen und zentralafrikanischen bussen kenne. den fahrplan sollte man nicht zu ernst nehmen, aber die busse die mit ihrer nummer an der haltestelle vermerkt sind, fahren dort auch. nur die intervalle stimmen nicht mit dem plan überein, wenn aber ein bus kommen müsste wird er auch irgendwann kommen. die busfahrer sind zwischen tür und angel zu aussagen zu bewegen; da diese oft sehr knapp ausfallen mag es sein, dass sie nicht sehr hilfreich sind ;-)

malta hat kaum trinkwasser, soweit ich weiß besitzt es vier meerwasserentsalzungsanlagen. daher ist sparsamkeit bezüglich des wasserverbrauchs geboten und das wasser schmeckt unverkennbar nach osmoseanlage, eklig aber die haare sind nach dem duschen wunderbar weich.

die malteser sind freundlich, locker, tolerant und dennoch sehr katholisch. an jeder  zweiten hauswand ist eine kleine maria oder ein anderes religiöses motiv zu finden. schwangerschaftsabbruch ist strafbar und oben ohne baden verboten, dennoch wirkte das flair auf mich nicht unangenehm, was mich verwundert, denn meine ausgesprochen katholische erziehung hat viele wunde punkte bei mir hinterlassen.
man sagt es gäbe auf malta 365 katholische kirchen, ich habe auch wirklich vieieiele gesehen, die scheinbar aber kaum läuten, denn ich hatte kein problem bei offenem fenster am sonntag morgen auszuschlafen ;-)
historisch werden die 98% katholizismus damit begründet, dass der apostel paulus im jahr 60 n. chr. an der kleinen felseninsel selmunetta schiffbruch erlitten haben soll.

malta unter wasser

das wasser hatte 18-20 °C, konnte also mit meinem biopren ;-) und einem 7mm anzug ohne eisweste aber mit haube und handschuhen betaucht werden. für empfindlichere oder schlankere naturen eher mit eisweste oder gar trocki.
die basis des octopus garden diving centres liegt direkt im hafen in st. paul’s bay und ist sehr gut organisiert und ausgerüstet. in der ersten woche haben wir meist bootstauchgänge, in der zweiten woche eher landtauchgänge unternommen. zu wasser waren wir mit einem kleinen boot oder einem größeren landestypischen bunten luzzu unterwegs, welches die zwei augen des osiris vorne an den bug gemalt hatte. die kapitäne war ebenfalls sehr nett, der eine etwas gesprächiger als der andere aber immer saß vor dem reinspringen eine hand unmerkbar an der flasche oder ein fuß hilfreich an der flosse. auch nach dem auftauchen wurde ideale hilfe geboten – lustige geschichten haben sie auch erzählt ;-)

die wetterlage hat neben den zahlreichen steilwänden und canyons das betauchen der comino caves, der alex cave, der coral cave, der höhlen in der anchor bay (bei popeye village), des blue hole, des rozi wracks, der imperial eagle, der P29 boltenhagen und der um el faroud erlaubt.
am besten haben mir die coral cave, die höhlen in der anchor bay, die imperial eagle und die um el faroud gefallen.

zu udo, uwe und stefan von der tauchbasis ist zu sagen: jungs, ihr seid einfach klasse! trotz teils ungünstiger windlage haben die drei immer versucht tauchplätze anzulaufen, die ich noch nicht kannte. so viele beeindruckende höhlen und wracks in so kurzer zeit habe ich nicht für möglich gehalten. die atmosphäre war trotz der brillanten zeitplanung immer stressfrei und entspannt.

malta ist ein sehr schönes tauchgebiet, die tagesausflüge zu den benachbarten inseln gozo und comino haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. zu sehen gibt es nebst den höhlen und der wracks conger aale, bärenkrebse, barrakudas, seeanemonen, korallen, garnelen, seespinnen, langusten, oktopusse, zeus faber (!), sepien, kalamare, seezungen, diverse große und kleine drachenköpfe, die übliche mittelmeerfauna und -flora aber auch mir bisher unbekanntes wie z.b.  filigranwürmer (filograna implexa) – es war also nie durchschnittlich.

wir sind mir air malta geflogen, was zwar gut und günstig ist, aber anstatt der gewohnten 30 kg zusätzlichem tauchgepäck nur 15 kg zulässt, das kann bei meinem halcyon jacket mit integriertem blei etwas aufwändig werden. wenn nicht direkt über air malta, sondern über tui und konsorten gebucht wird, scheint das wohl laxer gehandhabt zu werden.

mein fazit: fahrt da hin, denn auch ich komme auf jeden fall wieder!

aloha gina